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Glaukomdiagnostik

Das Glaukom ist eine zunächst unbemerkte Augenerkrankung, bei der die Fasern des Sehnervs langsam und schleichend absterben.

GlaucomEtwa 1 Millionen Menschen (D) sind betroffen. Die Dunkelziffer ist hoch. Treten Gesichtsfeldausfälle auf, sind oft schon 90% der Nervenzellen zerstört. Die Existenz des Normaldruckglaukoms (30%) zeigt, dass die Augeninnendruckmessung allein nicht sinnvoll ist.

Die Untersuchung des Sehnervenkopfes (Papille), ist ein wesentlicher Bestandteil der Glaukomfrüherkennung beim Augenarzt. Wenn die Nervenfasern absterben, kommt es  zu einer Aushöhlung der Papille, viel früher als der Patient eine Sehverschlechterung wahrnimmt. Bildgebende computergestützte Laserdiagnostik stellt schon sehr frühe Krankheitsstadien fest und lässt den Krankheitsverlauf genau verfolgen.

Ist die Diagnose Glaukom gestellt, dann ist eine intensive Behandlung nötig und erfolgreich. Die konsequente Behandlung kann in den allermeisten Fällen das Absterben des Sehnerven zum Stillstand bringen. Kaum ein Patient muss bei rechtzeitigem Therapiebeginn am Glaukom erblinden. Wesentlicher Ansatzpunkt ist bisher die medikamentöse Therapie mit Augentropfen zur Senkung des Augeninnendrucks. Das Glaukom erfordert die Zusammenarbeit von Patient und Augenarzt auf Lebenszeit. Der Berufsverband der Augenärzte empfiehlt allen Menschen ab einem Alter von 40 Jahren alle zwei Jahre eine augenärztliche Gaukomfrüherkennungsuntersuchung, ab einem Alter von 60 Jahren sollte diese Untersuchung jährlich erfolgen. Die Früherkennung ist eine große Chance für Ihr Sehvermögen. Nutzen Sie das Angebot Ihres Augenarztes, dem Glaukom auf die Spur zu kommen!

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